| Die Gestaltung von konventionellen Spritzgießteilen wird mithilfe von Auslegungsberechnungen und FEM-Analysen bewerkstelligt, die sich auf tabellierte Kennwerte stützen. Durch die Verschäumung mindern sich die mechanischen Eigenschaften ab. Dies muss bei der Gestaltung von Schaumstrukturen berücksichtigt werden. Ziel bei einer optimalen Integralschaumstruktur ist es, die für die Anwendung entscheidende Eigenschaft, etwa die Biegesteifigkeit oder die kritische Knickspannung mit ausreichender Sicherheit zu erfüllen, ohne dass andere Kennwerte, etwa der Zug-E-Modul unzulässig stark abfallen. | Für verschiedene Belastungen ist mit optimierten spritzgegossenen Integralschaumstrukturen eine effektive Gewichtseinsparung um bis zu 25% möglich, das heißt die entscheidende Eigenschaft ist gleich wie beim kompakten Spritzgießteil. Da alle wichtigen Thermoplaste erfolgreich geschäumt werden können, bestehen keine wesentlichen Beschränkungen was die Werkstoffauswahl betrifft. Wie auch beim gewöhnlichen Spritzgießen müssen leistungsfähige Werkstoffe eingesetzt werden, um besonders hohen Anforderungen an die mechanischen Eigenschaften gerecht werden zu können. | |